Kooperation mit der Volkshochschule Osnabrück

Die Erinnerung an die Verfolgung der Sinti und Roma während der Zeit des Nationalsozialismus bleibt ein zentrales Anliegen des Niedersächsischen Verbandes Deutscher Sinti. Mit verschiedenen Veranstaltungen, Gedenkformaten und Bildungsinitiativen trägt der Verband dazu bei, das historische Bewusstsein zu stärken und Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen.

Ein wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang ist die neue Kooperation mit der Volkshochschule Osnabrück. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird am 1. September um 19:00 Uhr die Ausstellung „Von Niedersachsen nach Auschwitz“ eröffnet, die sich eindrücklich mit den Lebenswegen und der Verfolgungsgeschichte der Betroffenen auseinandersetzt.

Darüber hinaus findet am 23. September um 19:00 Uhr ein Vortrag des Präsidenten des Verbandes zum Thema „Z-Projektion“ statt, der vertiefende Einblicke in historische Kontinuitäten und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart bietet. Interessierte Zuhörende sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen ist eine aktive Erinnerungskultur von großer Bedeutung. Sie schafft Raum für Reflexion, fördert demokratische Werte und setzt ein klares Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Der Verband arbeitet hierfür eng mit Bildungsträgern und Gedenkeinrichtungen zusammen, um insbesondere junge Menschen für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und nachhaltige Bildungsimpulse zu setzen.